Millenium Front Theater

Das Millennium Front Theater zieht weiter.

Nach der bemerkenswerten Station auf den Aaseewiesen in Münster sucht das Ensemble nun die sichere Überdachung. Ort: Leipzig, Schaubühne Lindenfels. Zeit: Februar 2014. Die Fortsetzung des Projektes. Das gewaltige Textmaterial wird dort zur monumentalen Bühnenfassung verarbeitet und gezeigt. Näheres an dieser Stelle später.

Die Geschichte des Millennium Front Theater

Seit es Kriege gibt, gibt es auch das Millennium Front Theater. Unzählige Legenden ranken sich um sein Entstehen. „Das M.F.T. brauche die Front, so wie das Theater die Fronten des Lebens braucht“, erläutert der künstlerische Leiter Frank Heuel. Als fahrendes Volk der Schlachten bereist es seit vielen Generationen die Kriegsschauplätze dieser Welt und spielt vor Soldaten und Zivilisten aller Seiten. Es findet seine Stoffe an und zwischen den Frontlinien, erzählt von den Vergessenen und Unbekannten der kleinen und großen Völkerschlachten. An allen Fronten der Welt aktiv, lud sich das M.F.T. von Beginn an Autoren ein. So heißt es, dass auch Seneca, Sophokles, Euripides, Anouilh, Kleist, Schiller, Shakespeare, Brecht Gäste des M.F.T. waren, um vor Ort über das zu berichten, was die Menschen auseinander bringt.

Wer sich ein Bild vom Einsatz des M.F.T. in Leipzig machen möchte, der wird auf der Seite www.voelkerschlachten.net zahlreiche Bilder, Filme und Texte finden. In Kürze geht auch www.mft-blog.de online, wo man sich kontinuierlich über den Aufenthalt des M.F.T. in Bonn (ab dem 09. September) und in Münster (ab dem 23. September) informieren kann.

Völkerschlachten NRW ist ein Projekt von fringe ensemble/phoenix5 und wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Stadt Münster, die Bundesstadt Bonn und die Kunststiftung NRW.

Mit: Maciek Brzoska, David Fischer, Justine Hauer, Severin von Hoensbroech, Lale Yavas, Andreas Meidinger, Laila Nielsen // Autoren: Magdalena Barile (IT), Goran Ferčec (HR), Jens-Martin Eriksen (DK), Marie Nimier (FR), Andreas Vonder (NL) // Künstlerische Leitung: Frank Heuel // Ausstattung: Annika Ley, Lisa Schiller-Witzmann // Dramaturgie: René Reinhardt


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